Simba


Hallo, ich bin Simba, ein geretteter Rüde aus Spanien. 

 

Ich hatte bisher leider ein sehr schwieriges und nicht besonders schönes Leben...

Von meinem letzten spanischen Besitzer in der Tötung abgegeben, musste ich dort schon zum zweiten Mal um mein Leben bangen, bis ich glücklicherweise in eine Auffangstation kam, damit ich mein Leben behalten kann. 

 

Dort wartete ich sehr lange...

Da ich ein wirklich extrem menschenbezogener Kerl bin, war das furchtbar für mich. 

 

Irgendwann kam meine große Chance, ich durfte nach Deutschland reisen.

Dort nahm man mich auf Pflege und schnell hieß es, ich bin so toll und so lieb, ich darf für immer bleiben... doch kaum war das kleinste Problem aufgetreten, wollte man mich sofort wieder loswerden :( 

 

Ich wurde dann von meinem Verein Menschen für Tiere grenzenlos mit einem Transport nach Österreich geholt und kam auf eine Pflegestelle mit zwei weiteren Hunden, zwei ganz hübsche Mädels, die ich sehr gerne mochte.

Auch dort sagte man, ich bin so toll und so lieb, ich darf wahrscheinlich für immer bleiben. Trotz allem, dass meine "Macken" klar besprochen wurden.

Tja, zu schön, um wahr zu sein, musste ich nach dem ersten Vorfall, wo ich das Vorzimmer zerstört habe, weil ich nun mal einfach nicht alleine bleiben konnte, sofort weg.... 

 

Danach durfte ich zu einer weiteren Familie, man sprach lange und ausführlich über mich, ob man sich sicher war, dass man mich trotz all den Dingen, die ich mir angeeignet hatte, mich zu adoptieren.

Ich habe schon so vieles durchgemacht, da gewöhnt man sich nun mal Sachen an, die nicht so "bequem" sind. Noch dazu litt ich jedes Mal unter der Trennung und den Umzügen in eine neue Familie, da ich mich sehr schnell an meine neuen Menschen gewöhnte und sie anfangs immer sehr vermisste. 

 

Nun, endlich hatte ich eine tolle Familie, ich fühlte mich sehr wohl, man trainierte mit mir, hatte mich wahnsinnig lieb und nahm mich so, wie ich war.

Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit mir und mein Frauchen erkrankte an Krebs :(

Da es leider keinen Plan B gab, nachdem alle berufstätig waren und ich nicht lange alleine bleiben konnte, versuchte man es anfangs mit einer Hundesitterin, doch das ging natürlich nicht auf Dauer, zumal der Zustand meines Frauchens immer schlimmer wurde.

So zog ich zu meiner Hundesitterin und ich war wieder ein Pflegehund auf der Suche nach meinem Glück. 

 

Nach einer Weile hatte ich dann endlich wirklich richtiges Glück <3

 

Jetzt lebe ich in der Schweiz mit einem Hundekumpel in einer Familie, die sagen, an allem kann man arbeiten und für mich lohnt sich das alle mal <3 Ich fühle mich hier sehr wohl und ich kann euch sagen, das war ein richtiger Glücksgriff :)